Lukasmesse in der Klosterkapelle der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe

Die jährliche Lukasmesse der Ärzte der Ordensspitäler wurde dieses Jahr im Franziskus Spital-Margareten gefeiert. Nach der heiligen Messe in der Klosterkapelle, die Dr. Ignaz Hochholzer, Barmherziger Bruder, Arzt und Priester, mit uns feierte und die auch über Radio Maria ausgestrahlt wurde, gab es ein gemütliches Beisammensein und Austausch im Franziskussaal.

Aus der Predigt der Lukasmesse von P. Ignaz Hochholzer:

Christus macht das Franziskus Spital aus! – Wir stehen alle in der Sendung Jesu – sei es der Evangelist Lukas, sei es Franz von Assisi, Elisabeth von Thüringen oder die selige Restituta mit ihrem Blutzeugnis in dunkelster NS-Zeit.

Nichts darf uns ängstigen, nichts darf uns aufhalten, das Gute zu tun, die Entwicklung und Entfaltung von Medizin und menschlicher Liebe zugleich zu fördern.

Am 15. September 2018 feierten wir Dankgottesdienst in unserer Gemeinschaft für 50 und 60 Jahre Ordensprofess mit unseren Jubilarinnen Generaloberin Sr. M. Hilda, Sr. M. Gabrielis und Sr. M. Paula und deren Familien. Viele Freunde und Bekannte aus nah und fern kamen ebenfalls, um dieses Fest mit uns zu feiern.

Die Freude war spürbar, auch durch die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes und das kräftige Mitsingen der Lieder.

Gott sei Dank für so viele Jahre im Dienste Gottes und der Menschen. Franziskus und Klara sind uns darin große Vorbilder, treue Begleiter und Fürsprecher.

Herzlichen Glückwunsch, Gottes reichen Segen und tiefe Freude wünschen wir unseren Mitschwestern zu ihrem Festtag.

Lebe das Evangelium, und wenn es nötig ist, auch mit Worten. (Franz v. Assisi)

In der Klosterkapelle der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe fand am 8. September 2018 die Sendungsfeier von den neu ausgebildeten Seelsorgerinnen und Seelsorgern der Erzdiözese Wien unter der Leitung von Weihbischof Dr. Franz Scharl statt. Generaloberin Sr.M.Hilda begrüßte alle Gäste, Seelsorger der Erzdiözese Wien und viele Freunde herzlich.

Sendungsfeier in der Klosterkapelle

Restituta-Dauerausstellung „Glaube gegen NS-Gewalt“

Vor dem Gottesdienst gab es auch die Möglichkeit, die Dauerausstellung der Franziskanerin von der christlichen Liebe Sr. M. Restituta Kafka anzusehen. Sie war Krankenschwester, die den Menschen ganzheitlich sah und auch betreute. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie enthauptet. Sie ist die erste Märtyrerin von Österreich. Durch die Reliquie im Volksaltar der Klosterkapelle und in der Restitutakapelle (Krankenhauskapelle im Franziskus Spital Margareten) hat sie einen besonderen Platz in der Mitte unserer Gemeinschaft.

Musik zum Gottesdienst

Musikalisch gestaltete den Gottesdienst der Familienchor der Pfarre St. Florian – Pfarre zur Frohen Botschaft mit wunderbaren Liedern. Eines davon war aus dem Musical: „Restituta – Glaube gegen NS-Gewalt“ von Elisabeth Lotterstätter: „Gottes Geschenk an die Menschen ist die Liebe“.

Ausbildung und Praxis

Die Gesendeten wurden zwei Jahre liebevoll und kompetent begleitet von der Ausbildungsleitung, den Referenten, den Beteuer/innen in der Praxis in den verschiedenen Spitälern. Dankbar denken wir auch an die vielen Menschen, die uns im Gebet begleiten und diesen Dienst zutiefst wertschätzen.

Die neuen Seelsorgerinnen und Seelsorger

Danke für dieses wunderbare Fest!

Im Festsaal gab es anschließend ein gemütliches Beisammensein bei herrlichen, vom Koch des Franziskus Spitals bereiteten Speisen. Zwei Musikanten verschönerten das Festmahl mit Ziehharmonika und Violine. Ein großes DANKE und VERGELT‘ S GOTT allen, die die „Vorbereitung“ und „Nachbereitung“ dieses gelungenen Festes so tatkräftig mitgetragen haben. Danke besonders allen, die mit uns gefeiert haben und sich von Herzen mit uns freuen. Wir bitten um das Gebet für unseren Dienst an den Menschen.

Schwester Restituta

Am 21. Juni 2018 jährt sich der Tag der Seligsprechung Sr. Restitutas durch Papst Johannes Paul II. auf dem Wiener Heldenplatz zum 20. Mal.

Dankgottesdienst

Die Franziskanerinnen von der christlichen Liebe feiern am 30. Juni 2018 um 16.00 Uhr einen Dankgottesdienst anlässlich des 20. Jahrestages der Seligsprechung Sr. Restitutas in der Kirche Maria am Gestade, Salvatorgasse 12, 1010 Wien. Zelebrant ist P. Lic. theol. Lorenz Voith CSsR, Bischofsvikar für die Orden der Diözese Eisenstadt. Die Singgemeinschaft Ebergassing gestaltet die Musik zum Gottesdienst unter der Leitung von Prof. Mag. Elisabeth Lotterstätter mit der von ihr im Jahr 2003 komponierten Restituta-Messe.

Helene Kafkas Beziehung zur Kirche Maria am Gestade

In ihrer Jugend ging Helene Kafka, die spätere selige Restituta, gern in die Kirche Maria am Gestade (früher auch „Maria Stiegen“). Die Kirche wird vom Orden der Redemptoristen betreut, dem auch der ebenfalls aus Mähren stammende P. Johann Ivanek angehörte. Als tschechischsprachiger Gefängnisseelsorger des Wiener Landesgerichts in der NS-Zeit lernte P. Ivanek Sr. Restituta an ihrem Todestag am 30. März 1943 kennen und berichtete später in einem Brief auch von ihrer letzten Lebensstunde.

 Aus der Ansprache von Papst Johannes Paul II. am 21. Juni 1998 auf dem Wiener Heldenplatz

„Auf dem Heldenplatz, hier und heute, haben nicht die Helden der Welt das Wort, sondern die Helden der Kirche, drei neue Selige. Vor sechzig Jahren hat vom Balkon dieses Platzes aus ein Mensch für sich das Heil proklamiert. Die neuen Seligen haben eine andere Botschaft. Sie sagen uns: Nicht in einem Menschen liegt das Heil, sondern: Heil Christus, dem König und Erlöser!“

„Ihr Mut und ihre Unerschrockenheit lassen sie auch vor der nationalsozialistischen Herrschaft nicht schweigen. Schwester Restituta setzt sich über das Verbot der politischen Führung hinweg und lässt in allen Krankenzimmern Kreuze anbringen. Am Aschermittwoch 1942 wird sie von der Gestapo abgeholt. Im Gefängnis beginnt für sie eine mehr als einjährige ‚Fastenzeit‘, die am 30. März 1943 auf dem Schafott endet. Als letzte Worte sind uns überliefert: ‚Für Christus habe ich gelebt, für Christus will ich sterben‘.

An der seligen Schwester Restituta können wir ablesen, zu welchen Höhen innerer Reife ein Mensch an der Hand Gottes geführt werden kann. Für das Bekenntnis zum Kreuz hat sie ihren Kopf hingehalten. Sie hat es im Herzen bewahrt und vor der Hinrichtung noch einmal leise ausgesprochen, als sie den Gefängnispfarrer um ein ‚Kreuzerl auf die Stirne‘ bat.

Man kann uns Christen vieles nehmen. Aber das Kreuz als Zeichen des Heils lassen wir uns nicht nehmen. Lassen wir nicht zu, dass man es aus der Öffentlichkeit entfernt! Hören wir auf die Stimme des Gewissens, die uns sagt: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!“ (Apg 5, 29).

Schwester Maria Beata Kohlberger wurde am Dienstag, dem 5. Juni 2018 um 16.00 Uhr in die ewige Heimat abberufen.

Geboren am 23. Jänner 1924 in Helmetzed, OÖ, entschloss sie sich, mit 24 Jahren unserer Ordensgemeinschaft beizutreten. Nach der klösterlichen Ausbildung legte Sr. M. Beata am 17. September 1951 ihre Erste Profess ab, drei Jahre später die Ewige Profess.

Von 1951 bis 1976 und von 2007 bis 2013 war das Josefsheim in Ober St. Veit der Wirkungsort von Sr. M. Beata. Die Zeit dazwischen – über 30 Jahre lang – arbeitete sie in Mayerling. An beiden Orten war sie mit Begeisterung und Freude in der Landwirtschaft tätig. Die letzten fünf Jahre ihres Lebens verbrachte Sr. M. Beata im Wohn- und Pflegebereich für Ordensschwestern im Mutterhaus.

Ihre Mitschwestern erinnern sich gerne an ihre Barmherzigkeit und die Ruhe, die sie ausstrahlte. Sehr dankbar bleiben wir unserer lieben Sr. M. Beata verbunden.

Begräbnisfeier: 19. Juni 2018, 13.00 Uhr, Friedhof Ober St. Veit, 1130 Wien

Parte von Sr. M. Beata

Das schon zur Tradition gewordene gemeinsame Fronleichnamsfest begann mit der heiligen Messe der Pfarren St. Florian und St. Thekla bei uns Franziskanerinnen von der christlichen Liebe im Klostergarten. Es war ein schönes Erleben von Gemeinschaft mit der Pfarre Zur frohen Botschaft. Miteinander sind wir unterwegs mit unserem Herrn.

Prozession

Die Prozession führte uns zum „Haus Wieden“, einem SeniorInnenwohnhaus der Stadt Wien. Dort besuchten wir mit dem Allerheiligsten die älteren Menschen. Für die Kinder war dies etwas Besonderes.
Anschließend ging es weiter zum Park – zu einer Station mit den Kindern. „Gott ist mit uns unterwegs“ sangen wir mit Begeisterung und erbaten in den Fürbitten auch den Segen für Kranke, Einsame, Heimatlose, Flüchtlinge, … Menschen, die es schwer haben im Leben…

Zusammenkunft der vier Teilgemeinden

Zusammentreffen der vier Teilgemeinden auf dem Mozartplatz

Um die Mittagszeit trafen alle vier Teilgemeinden (die Pfarren St. Elisabeth, Wieden-Paulaner, St. Florian und St. Thekla) in Sternprozession am Mozartplatz ein. Nach einem gemeinsamen Abschluss und feierlichem Segen feierten wir weiter mit einem einfachen Mahl und gemütlichem Beisammensein.

Es war ein wunderschönes, verbindendes Gemeinschaftsfest. An diesem heißen Tag kühlten sich die Kinder dann im Brunnen ab. Ein herzliches DANKE und VERGELT´S GOTT allen fleißigen Helfern, vor allem auch jenen im Hintergrund.

Schwester Maria Theresia Sessing wurde am Mittwoch, dem 7. März 2018 um 00:50 Uhr in die ewige Heimat abberufen.

1958 trat Sr. M. Theresia in unsere Ordensgemeinschaft ein und legte nach der ordensinternen Ausbildung im Mai 1964 die Profess auf Lebenszeit ab. Nach dem Diplom für Allgemeine Krankenpflege (1964) beendete sie 1970 die „Akademie für Höhere Krankenpflege“ mit ausgezeichnetem Erfolg.

Sr. M. Theresia arbeitete als Krankenschwester in den Krankenhäusern Neunkirchen und Wien-Hietzing sowie als Lehrschwester in der Pflegeschule Horn. Von 1980 bis 2009 war sie Generalsekretärin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs, sie übernahm die Leitung des Referats für Krankenpflege und die Leitung des ordenseigenen Pflegewohnhauses „Franziskusheim“ in Wien-Ober St. Veit. Von 2009 bis 2015 gehörte Sr. M. Theresia als Generalrätin der Ordensleitung an, bis 2013 war sie als Oberin für die Niederlassung „Josefsheim“ in Ober St. Veit verantwortlich.

Wir danken Sr. M. Theresia Sessing für all das Gute, das sie in unsere Gemeinschaft und durch ihren Dienst an den Mitmenschen in die Welt gebracht hat.

Begräbnisfeier:
Freitag, 23. März 2018, 13:00 Uhr, Friedhof Ober St. Veit
anschließend Eucharistiefeier im Franziskusheim, Stock im Weg 1

Parte von Sr. M. Theresia Sessing

Nachruf auf der Website der Ordensgemeinschaften

Mit der österlichen Bußzeit bereiten wir Christen uns auf Ostern, unser höchstes Fest, vor. Die 40 Tage der Fastenzeit erinnern unter Anderem an die 40 Jahre, die Israel in der Wüste verbracht hat, zwischen Ägypten, dem Land der Knechtschaft, und dem verheißenen Land Kanaan. Und sie erinnern an die 40 Tage, die Jesus in der Wüste verbracht und gefastet hat. Mt4,1-11  

Österliche Bußzeit

Was allgemein unter dem Begriff Fastenzeit bekannt ist, heißt in christlichem Vokabular österliche Bußzeit. Diese beinhaltet neben dem Fasten vor allem das Beten und Bibellesen sowie das Hinschauen auf die Armen. Die religiöse und soziale Dimension der österlichen Bußzeit haben einen hohen Stellenwert. Fasten bedeutet also mehr, als auf Nahrung zu verzichten. Umkehr und Neuausrichtung auf Gott sind der Weg und das Ziel der österlichen Bußzeit.

Allmächtiger Gott,
du schenkst uns die heiligen vierzig Tage
als eine Zeit der Umkehr und der Buße.

Aus dem Tagesgebet des 1. Fastensonntages

Österliche Bußzeit im Kloster der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe

Zu der täglichen Eucharistiefeier, dem gemeinsamen und persönlichen Gebet und dem Betrachten des Wortes Gottes gestaltet die Gemeinschaft jeden Freitag einen Kreuzweg, sie nimmt teil an hausintern und -externen Einkehrtagen, es gibt mehr Zeiten der Stille, mehr Zeit für persönliches Gebet und Betrachtung. Einmal pro Woche wird Suppe für die Wärmestube der Pfarre St. Florian zubereitet. Der Umgang der Schwestern untereinander orientiert sich bewusst am Dienst an dem Nächsten, ist bewusst achtungsvoll und fürsorglich. Das Fasten liegt großteils in der persönlichen Verantwortung jeder Schwester, zu den gemeinsamen Regeln gehört etwa, dass vorwiegend Wasser als Getränk zu den Mahlzeiten gereicht wird.

Federzeichnung zur Verhaftung Sr. Restitutas durch die GestapoVerhaftung Schwester Restitutas am Aschermittwoch 1942

Besonders gedenken die Franziskanerinnen von der christlichen Liebe ihrer Mitschwester Restituta, die am Aschermittwoch, dem 18. Februar 1942, im Krankenhaus Mödling aus dem Operationssaal heraus von der Gestapo verhaftet wurde. Ihr 75. Todestag fällt auf den Karfreitag, den 30. März 2018.

Buchtipps zu Sr. M. Restituta und zur Fastenzeit

Antonio Sagardoy OCD, Gelegen und Ungelegen. Die Lebenshingabe von Sr. Restituta.
Verlag Christliche Innerlichkeit, Wien 2001

Antonio Sagardoy OCD, Fasten ist mehr als…
Verlag Christliche Innerlichkeit, Wien, 2010

Schwester Maria Raimunda Triebl wurde am Donnerstag, dem 4. Jänner 2018 um 9:30 Uhr in die ewige Heimat abberufen.

Über viele Jahre war Sr. M. Raimunda als fleißige und gewissenhafte Operationsschwester in den Krankenhäusern Neunkirchen, Horn und im ordenseigenen Hartmannspital tätig. 2005 wurde sie Oberin in Seitenstetten, 2009 Vikarin der Oberin im St. Josefsheim, ehe sie 2013 in den wohlverdienten Ruhestand trat.

Sr. M. Raimunda war von stiller Natur, überaus eifrig und gewissenhaft sowohl im Gebet als auch in den beruflichen Aufgaben. Allen begegnete sie stets zuvorkommend, freundlich und hilfsbereit. Dankbar bleiben wir ihr im Gebet verbunden.

Begräbnisfeier:
Mittwoch, 17. Jänner 2018, 13:00 Uhr, Friedhof Ober St. Veit,
anschließend heilige Messe im Mutterhaus

Parte von Sr. M. Raimunda

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens. (LK 2.14)

Weihnachten ist das Fest der frohen Botschaft, dass mit Jesus Christus Frieden – umfassendes Heil – in dieser Welt anbricht.

Von Herzen wünschen wir Franziskanerinnen von der christlichen Liebe

Gnade, Hoffnung, Freude aus der Feier der Geburt Christi und ein gesegnetes Jahr 2018.

Möge der Friede des Herrn allezeit mit uns sein!

Heiliger Abend

Wir feiern am 24. Dezember um 21.00 Uhr die Christmette in unserer Klosterkapelle (Zugang über das Franziskus Spital Margareten).