Sr. M. Faustyna, MMag. Dr. Anna Kadzielawa, ist eine von zwei PreisträgerInnen des GSCO-Preises 2019, mit dem die Gesellschaft zum Studium des christlichen Ostens (GSCO) alle zwei Jahre herausragende Qualifikationsarbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses im Forschungsgebiet der Ostkirchenkunde auszeichnet.

Dissertation

Sr. M. Faustynas ausgezeichnete Dissertation trägt den Titel „Ein neuer Aufbruch unter den russischen orthodoxen Nonnenklöstern nach dem Zerfall der Sowjetunion“, abgeschlossen 2017.

Festakt der GSCO 2019

Der Festakt zur Verleihung des GSCO-Preises 2019, an dem auch Generaloberin Sr. M. Hilda Daurer teilnahm, fand im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft am 31. Mai 2019 an der Theologischen Fakultät der Universität Fribourg/Schweiz statt.

Werdegang von Sr. M. Faustyna Kadzielawa

2006 schloss Sr. M. Faustyna Kadzielawa das Studium der Katholischen Fachtheologie an der Universität Wien ab, 2008 das Studium der selbständigen Religionspädagogik. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautete „Gott-Erinnern – Theologie und Praxis des Jesusgebetes in den ‚Aufrichtigen Erzählungen eines russischen Pilgers‘“.

Von 2006 bis 2011 war Sr. M. Faustyna Assistentin in Ausbildung am Institut für Theologie und Geschichte des Christlichen Ostens an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, von 2012 bis 2016 Vorstandsmitglied im Verein „PRO ORIENTE“. Ihre Forschungsinteressen gelten vor allem den neuesten Entwicklungen im russischen orthodoxen Nonnentum, den liturgischen Riten der orthodoxen Nonnenweihe sowie der monastischen Spiritualität in Ost und West.

Aktuell unterrichtet Sr. M. Faustyna katholische Religion am Gymnasium Maria Regina (1190 Wien) und ist seit 2018 Vortragende für Spiritualität der Wiener Theologischen Kurse.

Wir gratulieren Sr. M. Faustyna sehr herzlich zur Verleihung des GSCO-Preises 2019 und freuen uns mit ihr!

Vertreter/innen aus allen vier Gemeinden der Pfarre zur Frohen Botschaft und unserer Gemeinschaft gestalteten dieses große Fest – beginnend mit der heiligen Messe in der Kirche St. Florian.

Klostergarten

Die Prozession führte uns in unseren Klostergarten – die Station hier war inhaltlich von unserer Gemeinschaft vorbereitet, auch gab es eine kleine Labestation. Den Altar hat wie jedes Jahr Sr. Martina mit ihren Mitschwestern wunderbar geschmückt und hergerichtet.

Pflegeheim Wieden

Weiter ging die Prozession in das Pflegeheim Wieden, wo die Station von den Kindern und dem Kinderwortgottesdienstteam liebevoll vorbereitet war.

Kirche St. Thekla

Abschlusssegen wurde nach 12.00 Uhr Mittag in der Kirche St. Thekla erteilt, die bis zum letzten Platz gefüllt war. Anschließend wurde in der Phorusgasse weitergefeiert.

Gemeinsam unterwegs

Es war ein Fest, bei dem die Pfarrmitglieder gezeigt haben, was „gemeinsam“ heißt. Es war ein Fest, das die Pfarre wieder einmal mehr verbunden hat, uns zeigte und erfahren ließ, wie gut es tut, gemeinsam unterwegs zu sein – mit Gott! Herzlichen Dank an alle – die Teilnehmer wurden zu Beteiligten.

Weitere Bilder

Wallfahrt für Ordensfrauen

Sr. M. Johanna Aichhorn

Am Samstag, 1. Juni 2019, fuhren sechs Schwestern unserer Gemeinschaft mit einer großen Schar älterer und jüngerer Schwestern aus der Erzdiözese Wien und der Diözese Eisenstadt zur jährlichen gemeinsamen Wallfahrt, diesmal nach Györ und in das Benediktinerkloster Pannonhalma in Ungarn.

Wallfahrt für Ordensfrauen: Gemeinsam unterwegs „im selben Boot“

Gottesdienst und Begegnung mit viel Kultur, fröhliches, gemütliches Miteinander, reger Austausch unter den verschiedenen Ordensgemeinschaften, Gespräche, heiteres Lachen, aber auch Besinnung und Stille prägten diesen Tag.
Es war ein Erlebnis, das auch Mut macht, diesen Weg der Nachfolge weiterzugehen, jede an ihrem Platz, den Gott für sie bestimmt hat. Gemeinsam sind wir unterwegs, nicht nur in dieser wunderbaren Wallfahrt – wir sitzen im selben Boot und Gott mit uns.

Dank

Ein herzliches Danke an alle im Vorbereitungsteam, die uns dieses Erlebnis, diese Begegnungen, auch mit so viel Kultur, möglich machten.

Bericht auf der Seite der Ordensgemeinschaften Österreichs

Am 14. Mai 2019 machten wir unsere jährliche Gemeinschaftswallfahrt nach Maria Taferl und einen Besuch im Stift Seitenstetten. Den Nachmittag verbrachten wir bei den „Eichgrabenschwestern“ in unserem Haus St. Franziskus in Seitenstetten.

Gründungstag: 10. Mai 1857

Sr. M. Johanna Aichhorn

Unseren Gründungstag, den 10. Mai, feierte unsere Gemeinschaft mit Menschen aus der „Pfarre zur Frohen Botschaft“ im Klostergarten bei der Madonna mit einer Marienvesper zu dem Thema: „Franziskus und Maria“.

Wir danken

Dankbar sind wir unseren Gründerinnen (1857); für unsere eigene Berufung und für die Gegenwart Gottes in all den vielen Jahren, an denen ER uns als Gemeinschaft der „Franziskanerinnen von der christlichen Liebe“ geführt, begleitet und getragen hat. Wir denken an alle Menschen, die uns auf unserem Glaubensweg begleitet haben, an unsere Mitschwestern in Argentinien und Paraguay und an alle, die uns in irgendeiner Weise nahe stehen und uns am Herzen liegen.

Franziskus und Maria

Wir denken auch an unseren Ordensvater, den hl. Franziskus, und seine Beziehung zur Gottesmutter Maria. Wenn wir die Lebensbiographie und die Mariengebete dieses Heiligen lesen, merken wir, dass Franziskus eine sehr innige Beziehung zur Mutter unseres Herrn Jesus Christus hatte. Sie ist bis heute ein wesentlicher Bestandteil franziskanischer Spiritualität. Bei Franziskus begegnet uns eine sehr gesunde, marianische Frömmigkeit. Dies führt auf seine tragfähige Beziehung zu seiner leiblichen Mutter zurück. In seinen Schriften, besonders in seinen Gebeten, nimmt Maria einen ganz wesentlichen Platz ein. Dabei lässt sich eine Grundlinie erkennen: Gott ist der Geehrte, der Erhabene, der Heilige. An seiner Heiligkeit hat Maria Anteil. Die Verehrung ist eingebettet in die Verehrung Gottes.

Was Maria für Franziskus bedeutet hat, wird sehr schön in seinem Gruß an die selige Jungfrau Maria zum Ausdruck gebracht:

Sei gegrüßt Herrin, heilige Königin, heilige Gottesmutter Maria.
Du bist Jungfrau
zur Kirche geworden und erwählt
vom heiligsten Vater im Himmel,
die er geweiht hat mit seinem heiligsten, geliebten Sohn und dem heiligen Geist dem Tröster; in der war und ist alle die Fülle der Gnade und jegliches Gute.
Sei gegrüßt du sein Palast,
sei gegrüßt du sein Gezelt.
Sei gegrüßt, du sein Haus.
Sei gegrüßt du sein Gewand.
Sei gegrüßt du seine Magd.
Sei gegrüßt du seine Mutter.
Und seid gegrüßt,
ihr heiligen Tugenden alle,
die durch die Gnade und die Erleuchtung des hl. Geistes
in die Herzen der Gläubigen eingegossen werden,
um aus Ungläubigen, Gott getreue Menschen zu machen. Amen.

Gedanken und Ausklang

Welchen Zugang habe ich zur Gottesmutter? Welchen Namen gebe ich ihr? Was bedeutet mir Maria? Den gemeinsamen Abend beendeten wir mit einer schlichten Agape und gemütlichem Beisammensein. Ein danke allen, die diesen Abend gemeinsam mit uns verbracht haben. „Friede und Heil.“

Die Franziskanerinnen von der christlichen Liebe und das Restituta-Forum luden zum 125. Geburtstag der seligen Restituta zu einer Pilgerfahrt nach Brünn, dem Geburtsort von Helene Kafka ein.

Pfarre Brünn-Lesna

Die römisch-katholische Pfarre Brünn-Lesná feierte am 1. Mai 2019 mit einer tschechisch-deutschen Messe den 125. Geburtstag ihrer Patronin, der seligen Restituta. Hauptzelebrant war P. Marian Rudolf Kosik OPraem, der Abt des Prämonstratenserklosters von Nová Říše.

Kirchenbau zu Ehren der seligen Restituta

Alle Teilnehmer besichtigten die Baustelle der neuen Kirche, die der seligen Restituta geweiht werden wird. Die Gäste aus Wien besuchten auch das Klarissinnenkloster in Soběšice. Weiters fuhren sie in den Wallfahrtsort Vranov bei Brünn und besichtigten dort die Kirche Maria Geburt.

Fotos der Pilgerfahrt

Heute, am 30. März 2019, jährt sich der Todestag der seligen Restituta – Helene Kafka zum 76. Mal.

Enthauptung im Landesgericht Wien I

Am 30. März 1943 wurde Schwester Restituta um 18.21 Uhr im Landesgericht Wien I enthauptet. Mit zwei weiteren Frauen, 16 Männern – darunter sechs Brigittenauer Straßenbahnern – teilte sie ihr Schicksal und die Todesstunde. In nur 45 Minuten fielen 19 Menschenköpfe – im 2-3-Minutentakt.

Schwester Restituta war die einzige Ordensfrau im Dritten Reich, die in einem Gerichtsprozess zum Tod verurteilt und tatsächlich hingerichtet wurde.

Aus Schwester Restitutas letztem Brief aus der Haft, den sie am 28. März 1943 geschrieben und der zwei Tage später, am Tag der Hinrichtung, zensuriert wurde:

„Nun wie lange ich noch in diesen Mauern bleiben muss? Wohl keine Sekunde länger, als mein himmlischer Vater bestimmt hat, und dies genügt. Den Berg hinan gehe ich gern, denn von dort ist es nicht mehr weit in die ewige Heimat.“

Restituta-Website

Restituta-Museum Glaube gegen NS-Gewalt

Buch-Cover "Restituta - Glaube gegen NS-Gewalt"

Buch „Restituta – Glaube gegen NS-Gewalt“

 

Schwester Maria Gottholda Bogensberger wurde am Mittwoch, dem 30. Jänner 2019 um 19.30 Uhr in die ewige Heimat abberufen.

Geboren wurde Sr. M. Gottholda am 17. Juni 1931 in Baierdorf, Bezirk Murau, Steiermark. Sie hatte eine Zwillingsschwester und vier weitere Geschwister. Im ehemaligen städtischen Altersheim in Wien-Lainz lernte sie als Jugendliche Schwestern unserer Ordensgemeinschaft kennen. Im Jänner 1952 begann sie im Mutterhaus ihren Weg ins Ordensleben; am 10. Mai 1958 legte sie die Profess auf Lebenszeit ab.

1961 erwarb Sr. M. Gottholda das Krankenpflegediplom. Danach widmete sie sich viele Jahre hindurch der Pflege alter und kranker Menschen im Altersheim Lainz. Dieser Dienst und das Leben in der Gemeinschaft der Mitschwestern bereiteten ihr große Freude. Mit ihrer klangvollen Stimme war sie eine kräftige Stütze im Kirchenchor.

Nachdem Sr. M. Gottholda später noch mehrere Jahre in der Pflegestation des Mutterhauses gearbeitet hatte, verbrachte sie ihren eigenen Lebensabend im Josefsheim in Wien-Ober St. Veit; 2013 kam sie ins Mutterhaus, wo sie trotz Krankheit gerne die Gemeinschaft mit den Mitschwestern in der Pflegestation teilte. Ihre liebenswürdige Art wurde von allen geschätzt.

Begräbnisfeier: Dienstag, 19. Februar 2019, 13:00 Uhr, Friedhof Ober St. Veit

Parte von Sr. Maria Gottholda

Lukasmesse in der Klosterkapelle der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe

Die jährliche Lukasmesse der Ärzte der Ordensspitäler wurde dieses Jahr im Franziskus Spital-Margareten gefeiert. Nach der heiligen Messe in der Klosterkapelle, die Dr. Ignaz Hochholzer, Barmherziger Bruder, Arzt und Priester, mit uns feierte und die auch über Radio Maria ausgestrahlt wurde, gab es ein gemütliches Beisammensein und Austausch im Franziskussaal.

Aus der Predigt der Lukasmesse von P. Ignaz Hochholzer:

Christus macht das Franziskus Spital aus! – Wir stehen alle in der Sendung Jesu – sei es der Evangelist Lukas, sei es Franz von Assisi, Elisabeth von Thüringen oder die selige Restituta mit ihrem Blutzeugnis in dunkelster NS-Zeit.

Nichts darf uns ängstigen, nichts darf uns aufhalten, das Gute zu tun, die Entwicklung und Entfaltung von Medizin und menschlicher Liebe zugleich zu fördern.

Am 15. September 2018 feierten wir Dankgottesdienst in unserer Gemeinschaft für 50 und 60 Jahre Ordensprofess mit unseren Jubilarinnen Generaloberin Sr. M. Hilda, Sr. M. Gabrielis und Sr. M. Paula und deren Familien. Viele Freunde und Bekannte aus nah und fern kamen ebenfalls, um dieses Fest mit uns zu feiern.

Die Freude war spürbar, auch durch die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes und das kräftige Mitsingen der Lieder.

Gott sei Dank für so viele Jahre im Dienste Gottes und der Menschen. Franziskus und Klara sind uns darin große Vorbilder, treue Begleiter und Fürsprecher.

Herzlichen Glückwunsch, Gottes reichen Segen und tiefe Freude wünschen wir unseren Mitschwestern zu ihrem Festtag.

Lebe das Evangelium, und wenn es nötig ist, auch mit Worten. (Franz v. Assisi)