Aufnahme: Herzlich willkommen Sr. M. Olga

Redaktion

Nachdem wir am 30. August Sr. M. Monikka als neue Mitschwester begrüßt haben, konnten wir am 30. November wieder eine Schwester willkommen heißen. Sr. Olga Grafenhofer (Dr. med.) aus der Gemeinschaft der kontemplativen Schwestern des hl. Johannes hat gebeten, in unsere Kongregation übertreten zu dürfen.

Sr. M. Olga stammt aus Kefermarkt, Oberösterreich, wo ihre Eltern leben. Ihr Vater war Beamter, die Mutter ist Hausfrau. Eine ältere Schwester ist bereits verstorben, die beiden jüngeren Schwestern sind verheiratet.

Zur Zeit des Medizinstudiums in Wien hat sie bei einer Studentenfußwallfahrt im Jahr 2000 nach Mariazell die Johannesgemeinschaft kennen gelernt und ist nach der Promotion bei den kontemplativen Schwestern vom hl. Johannes eingetreten.

Das Noviziat der Gemeinschaft war im Mutterhaus in Frankreich, nach der ersten zeitlichen Profess wurde sie nach Holland geschickt, danach verbrachte sie drei Jahre im Marienwallfahrtsort Banneux in Belgien. Für die Vorbereitung zu den ewigen Gelübden kam sie wieder zurück ins Mutterhaus in Frankreich. 2015 legte sie die ewige Profess ab.

Bevor sie 2021 nach Litauen geschickt wurde, durfte sie eine Zeit in Österreich verbringen, unter anderem einige Wochen in unserer Gemeinschaft. Schon zur Zeit ihrer Chirurgieprüfung hatte sie in der Kirche in Brigittenau ein Bild der seligen Restituta Kafka gesehen. Diese ist Schwester Olga eine beliebte Fürsprecherin geworden. (Die Kirche St. Brigitta ist die Wiener Heimatkirche von Sr. M. Restituta.)

Ein weiteres Mal war Schwester Olga bei uns, als sie ihr Visum für die USA in der Botschaft in Wien beantragen musste. Seit dieser Zeit verspürte sie immer mehr den Ruf zu unserer Gemeinschaft. Es folgte eine Zeit der Prüfung und des intensiven Gebets; schließlich fand Schwester Olga den Mut, den Übertritt zu wagen und um Aufnahme zu bitten. Nach Klärung aller notwendigen rechtlichen Schritte zwischen den beiden Gemeinschaften wurde das Datum des Eintritts auf den 30. November, Fest des hl. Apostel Andreas, festgelegt.

Die Aufnahme wurde mit einer feierlichen Vesper begangen und mit einer Novene zum Heiligen Geist vorbereitet.